18.10.2009

Multimedia “Level-Up”

Nachdem wir etwas Geld gesammelt haben, ist die Zeit für ein paar Einkäufe gekommen und die haben wir heute getätigt.

Dazu gehören folgende Komponenten:

  • neue Midi-Anlage für’s Wohnzimmer
  • Blue-Ray Player
  • HD-Beamer + Leinwand

Grund der Anschaffung

Grund für die Anschaffungen waren weniger die Nöte, als der Wunsch nach einem Upgrade. Bisher haben wir Filme über unseren iMac geschaut, was überhaupt kein Problem ist (21” machen’s möglich). Allerdings ist, gerade wenn man Freunde einlädt, das Arbeitszimmer (wo der iMac nun mal steht) nicht unbedingt das Gemütlichste. Also musste Abhilfe her.

Der Kostenrahmen

Ich habe im Vorfeld etwas das Netz befragt und bin auf die Preisklasse 500-1000 EUR für einen Beamer gekommen. Mehr wollte ich nicht ausgeben, zumal sich bereits passable Full-HD Geräte dort finden lassen. Im Blue-Ray Bereich hab ich mich auf um die 200 EUR festgelegt und was eine Musikanlage anbetraf, muss bei 500 EUR Schluss sein.

Der Beamer

Also haben wir erst mal geschaut, was wir eigentlich wirklich brauchen. Für unseren Sitzabstand zur Leinwand von ca. 3m kommen sinnigerweise nur ca. 2 m Bilddiagonale in Frage – mehr macht keinen Sinn, weil man mit einem Blick ansonsten nicht alles erfassen kann. Im Endeffekt haben wir eine Leinwand von 160cmx90cm genommen. Damit erübrigen sich auch 16:9 Umrechnungen *grins

Als Gerät hatte ich einen Infocus X10 ins Auge gefasst – Full HD bei aktuell 950 EUR. Das war für mich der Referenzpreisrahmen. Bei Screenmaxx in Frankfurt hatten sie verschiedene Geräte aufgebaut und wir haben ein Full-HD Gerät von Acer gegen ein HD-ready Gerät von Epson verglichen … unterm Strich war für uns der Unterschied nicht so ausschlaggebend. Ein Qualitäts-Fetischist wird das sicherlich anders sehen, aber das Ziel war nicht High-End, sondern solides Mittelfeld. Im Ergebnis ist dann ein Epson EMP-TW700 rausgekommen. Da sich das Gerät im Ausstellungsraum befand, gab’s den Kleinen auch etwas günstiger.

Der Blue-Ray Player

Was macht man nun mit einem Beamer und einer Leinwand – vor allem, wenn kein Fernseher in der Nähe ist (geschweige denn Kabelanschluss oder ähnliches)? Klar .. Filme schauen. Das ganze vorzugsweise auf einem Blue-Ray Spieler. Hier haben wir, wo wir schon bei Screenmaxx waren, auch mal geschaut. Dort hat sich dann, sowohl preislich als auch qualitativ, ein Panasonic Gerät empfohlen: “DMP-BD 60”. Ein Gerät mit sowohl guter Blue-Ray Wiedergabe, als auch guter DVD-Wiedergabequalität. Da sich im HD Bereich die Wiedergabe gerade bei DVDs solide unterscheidet, machen ein paar EUR mehr durchaus Sinn. Ansonsten können die bisherigen DVDs oft nur eher schlecht aussehen – ein Jammer, wenn man nicht gleich die ganze Sammlung als Blue-Ray neu kaufen möchte. Ein Wermutstropfen ist jedoch die relativ lange Einlesezeit bei Medien. Das ist zwar nicht schön, aber die paar Sekunden können wir verschmerzen.

Die Mini-Anlage

Musikalisch haben wir bisher eine Sony Mikro-Anlage verwendet. Für Radio- und CD-Genuss völlig ausreichend. Da wir aber explizit keine Heimkino-Anlage oder sowas installieren möchten (Strippen-ziehen und Platzbedarf als zwei Gründe), haben wir die Anlage ausgetauscht. Hier hat sich eine Denon Mini-Anlage angeboten. Preislich im Segment bis 500 EUR angesiedelt, bietet die DRA-F102 (oder hier)mit 2×30 Watt eine sehr brauchbare Audio-Qualität. Zwar nicht mehr das aktuelle Modell (wurde ersetzt durch die DRA-F107 (oder hier)), aber was soll – ich hab bisher von Denon keine schlechten Produkte gesehen/gehört.

Der Test

Der erste Test der Kombination mit X-Men Origins hat das ganze auch bestätigt. Die Bildqualität ist trotz nicht Full-HD trotzdem sehr gut bzw. für unseren Bedarf vollkommen ausreichend. Man merkt zwar, dass es kein Surround-Sound oder ähnliches ist, aber da das nicht Ziel der Übung war, ist es auch kein großer Verlust. Die Klangqualität ist trotzdem ausreichend und die Größe ist überzeugend :)

Fazit

Eine Kombination, die ich empfehlen kann. Ich denke, da wird sich in Zukunft nicht viel dran ändern. Die Beratung bei Screenmaxx war kompetent gut – daher kann ich Jungs guten Gewissens weiterempfehlen.

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amcaptcha © Alex Moskovsky

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